Noah & der Cowboy

Kinospielfilm

De

Zwei ungleiche Typen – der schwerblütige Bede und der leichtfüssige Luki – sehen sich plötzlich unfreiwillig miteinander konfrontiert. Ihre Schwierigkeiten mit Frauen, der Welt, miteinander und mit sich selbst zwingen sie gemeinsam zur Suche nach der eigenen Spur. Zögernd und etwas unbeholfen lassen sie sich aufeinander ein, und es beginnt ein Hindernislauf nicht ganz ohne komische Zwischenfälle.

En

Two dissimilar types – the earnest impassive Bede and the easy-going Luki – suddenly find themselves thrown together.
Their difficulties with women, the world, each other and themselves force them to search together for their own way. Hesitant and somewhat helpless, they turn to each other. Thus begins an obstacle race that is not without ist amusing side.

Fr

Deux caractères fondamentalement différents se trouvent subitement confrontés l’un à l’autre, malgré eux: Bede, le dur, et Luki, l’agile. Leurs difficultés avec les femmes, le monde, l’un avec l’autre et chacun avec soi-même les forcent à partir ensemble, à la recherche de leur propre voie. Ils s’embarquent ensemble, avec beaucoup d’hésitation et de maladresse, et se lancent dans une course d’obstacle qui n’est pas dépourvue de situations comiques.

Luki Yves Progin
Bede Frank Demenga
Noahs Frau Claude-Inga Barbey
Rodolphe Felix Rellstab
Groupie Marion Widmer
Älpler Philipp Engelmann
Küre Hansjörg Iseli
Karla Beatrice Boillat
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Drehbuch und Regie Felix Tissi
Kamera Hansueli Schenkel
Ton Patrick Boillat
Licht Andreas Schneuwly, Dieter Fahrer
Ausstattung Katrin Zimmermann
Script Barbara Schenk
Regie-Assistenz Moritz Jeckelmann, Bernhard Jundt
Kamera-Assistenz Marie-Louise Bless
Standfotos Andreas Schneuwly
Produktionsleitung Res Balzli
Schnitt Remo Legnazzi, Felix Tissi
Musik Andreas Litmanowitsch
Mischung Felix Hochuli
Labor Schwarz-Filmtechnik
Produktion Res Balzli und Felix Tissi
In Co-Produktion mit dem Schweizer Fernsehen DRS (Redaktion Martin Schmassmann)
Verleih Schweiz Filmcooperative Zürich
Verleih Deutschland Kinowelt, Göttingen/München

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Kontakt

Balzli & Fahrer GmbH Filmproduktion
Altenbergstrasse 16
CH-3013 Bern
Tel.: +41 (0)31 332 94 38
balzli-fahrer@gmx.net | www.balzli-fahrer.ch

82 Min., schwarz/weiss, 1:1.33, schweizerdeutsch

Format: 16mm

Untertitel: Französisch

Ein kleiner, leiser Schwarzweiss-Spielfilm aus der Berner Szene wurde am 38. Internationalen Filmfestival von Locarno inmitten knallbunter, lärmender Werke zu einem der Publikumslieblinge: „Noah & der Cowboy“ von Felix Tissi. Berner Zeitung

Félix Tissi a trente ans. Le thème de son premier lomg métrage – Le mal de vivre – est permanent dans le cinéma helvétique, mais l’humour (Margerin, Brétécher) en font un film très attachant. Godard, Tanner… Tissi. Trois Suisse au catalogue. La REPUBLIQUE – F

Humor scheint sich allgemein etwas breiter zu machen. Schönstes Beispiel dafür ist Felix Tissis erster ausgewachsener Spielfilm „Noah und der Cowboy“. Mit ungewohnt ausgearbeiteten Dialogen, einer zielgerichteten Fluchtgeschichte, die abgehoben auf Alp und Arche endet und Klarheit in der bildlichen Entwicklung seiner Handlung hat Tissi auf Anhieb eine quirlige Komödie geschaffen. Tagesanzeiger

Tissi hat nicht nur ein waches Auge, sondern auch ein offenes Ohr. Unverfälschter, in der Verwendung zugleich witziger war die Sprache der Herumhänger in einem Schweizer Film bisher nie zu vernehmen. Basler Zeitung

Bern hat einen Namen für Rock-Musik. Nach „Noah & der Cowboy“ muss man Film beifügen. Film Demnächst

Es gibt im Schweizer Film noch immer Geschichten und Phantasien, Kauziges und Kurioses, das an die besten Zeiten erinnert: Dass Spiellaune und Spritzigkeit im Schweizer Kino durchaus nicht abgewirtschaftet haben, zeigt „Noah & der Cowboy“ von Felix Tissi. Für ganze 230’000 Franken hat der Debütant einen phantasievollen Schwarzweissfilm gedreht. Bede und Luki, beide von ihren Freundinnen verlassen, kommen sehr unterschiedlich mit der neuen Situation zurecht, der eine mit Tristesse und Melancholie, der andere mit einem Achselzucken. Sie beide finden am Ende einen neuen Anfang, nachdem sie ihre Odyssee durch die Westschweiz beendet haben. Dieses Road-Movie erinnert an frühe amerikanische Filme von Monte Hellman oder an Wim Wenders. Es gefällt vor allem das Unprätentiöse, die locker-leichte Machart, das Liebevolle. Ein erfreulicher Anfang von Felix Tissi, den man – durchaus international – im Auge behalten soll. TELE

Inutile d’aller jusqu’en Amérique pour dénicher un Jim Jarmusch, ni de courir à Berlin pour trouver le Wim Wenders de demain, ni même de se rendre à Paris pour tomber sous le charme d’un nouveau François Truffaut. Il suffit de venir au C.A.C. découvrir un jeune bernois: Felix Tissi. Il a construit son film come une épure, avec la folle logique de l’hic et nunc. RECTANGLE, GENEVE

….Ebenfalls als Komödie, jedoch wesentlich sensibler und formal interessanter ist der Film „Noah & der Cowboy“ von Felix Tissi angelegt. Seine Hauptfiguren, Bede und Luki, haben Ärger mit Frauen und Beruf. „Noah & der Cowboy“ ist ein unkomplizierter, witziger, ironischer Film, dessen Komik nie oberflächlich und dessen Ernst nie ohne (selbst)-ironische Untertöne bleibt. Südkurier – D

Der Weltschmerz ist echt, und trotzdem schafft es Tissi, die Geschichte heiter, voller Situationskomik und gespickt mit feinem Alltagshumor zu erzählen. Die selbstironische Haltung des Regisseurs macht die Schwere erträglich. Tissi lacht über die Berner Szene, zu der er ein Stück weit selbst gehört, parodiert die Fluchtversuche der Alternativen, witzelt über die scheinbare Auswegslosigkeit der Figuren und deutet mit dieser Haltung neue Wege an. Bieler Tagblatt

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